PMG erwägt rechtliche Schritte gegen Pressline

Donnerstag, 28. März 2002

Die Presse-Monitor-Gesellschaft (PMG) will offenbar gegen den Clipping-Dienstleister Pressline vorgehen. Nach Ansicht von Michael Diesing, Geschäftsführer der PMG, darf der Anbieter des Recherche- und Informationsdienstes Net-clipping.de nicht behaupten, rechtmäßig elektronische Pressespiegel zu liefern.

Laut Diesing müssen Anbieter elektronischer Pressespiegel in der Lage sein, die Artikel mit Zustimmung der Rechteinhaber zur Verfügung zu stellen. Diese Voraussetzung könne ein Online-Dienst wie Net-clipping jedoch nicht erfüllen, so Diesing weiter. Daher behalte sich die PMG rechtliche Schritte gegen das Unternehmen vor.

Die PMG bietet Unternehmen Software und Inhalte von Druckerzeugnissen über das Internet an, mit deren Hilfe man elektronische Pressespiegel erstellen kann. Hinter der PMG stehen der Axel-Springer-Verlag, Hubert Burda Media, die "FAZ", Gruner + Jahr, der Spiegel-Verlag, die "Süddeutsche Zeitung", die Verlagsgruppe Handelsblatt sowie die Verlegerverbände BDZV und VDZ.
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