Ostdeutsche neigen nicht zu Impulskäufen

Dienstag, 11. März 2003

59 Prozent der ostdeutschen Zeitschriftenkäufer sind Stammkunden in ihrer Verkaufsstelle, so das Ergebnis einer Käufermarktstudie, die vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und den Grossounternehmen Mecklenburg West, Potsdam und Leipzig beim Münchner Marktforschungsinstitut NFO Infratest Media Research in Auftrag gegeben wurde. Die Verkaufsstellen werden dabei vor allem aufgrund der räumlichen Nähe aufgesucht. Nur bei Tankstellen spielen Impulskäufe eine größere Rolle.

Im Durchschnitt geben die ostdeutschen Printkäufer im Einzelhandel 3,54 Euro pro Woche für Presseerzeugnisse aus. Fast jeder zweite Käufer erwirbt jede Ausgabe einer Zeitschrift beziehungsweise Zeitung. Dabei werden die 14-täglichen beziehungsweise monatlichen Frauenzeitschriften jedoch nur sehr sporadisch gekauft. sch
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