Ostdeutsche Bundesländer formulieren DVB-T-Fahrplan

Dienstag, 19. Februar 2002

Die drei mitteldeutschen Landesmedienanstalten haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen in der Frequenzplanung für das Digitale Fernsehen (DVB-T) verständigt. Das teilte der Vorsitzende der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), Reiner Schomburg, am Montag nach einem Gremientreffen in Freyburg/Unstrut mit. Nach Angaben der MSA wollen die Anstalten privaten Fernsehsendern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen pro Land jeweils zwei landesweite Frequenzen für insgesamt 8 Programme überlassen.

Die öffentlich-rechtlichen TV-Anbieter würden nach diesen Vorstellungen ebenso große Kapazitäten erhalten. So gäbe es dann in jedem Land 24 landesweite und regionale Programme im neuen Standard DVB-T, in dem Bilder und Töne digitalisiert über Sendemasten übertragen werden. Bundesweit soll diese Art der terrestrischen Fernsehübertragung bis 2010 den bisherigen Standard ablösen.
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