Opel: Marketingvorstand Alfred Rieck geht schon wieder

Montag, 28. Januar 2013
Duncan Aldred muss Rieck-Lücke schließen
Duncan Aldred muss Rieck-Lücke schließen

Der Wechsel von Alfred E. Rieck zum Autobauer Opel entpuppt sich als flüchtiges Abenteuer. Der 56-Jährige, der für einige Monate als Vorstandsmitglied für Verkauf, Marketing und Aftersales in Rüsselheim wirkte, hat seinen Job auf "eigenen Wunsch" aufgegeben. Duncan Aldred, 43, übernimmt die Aufgaben als Vice President Sales, Marketing & Aftersales für Opel/Vauxhal kommissarisch. "Wir respektieren Alfred Riecks Entscheidung und wünschen ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute", kommentiert Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky in einer Mitteilung des Unternehmens das Ausscheiden Riecks. Nur sieben Monate dauerte dessen Intermezzo bei der angeschlagenen GM-Tochter. Wie "Automobilwoche.de" kolportiert, hätten sich Aufsichtsräte unzufrieden mit Riecks Performance geäußert. "Die Aufgaben, die an Alfred Rieck gestellt wurden, waren eine Nummer zu groß für ihn", zitiert das Medium aus Aufsichtsratskreisen.

Vor seinem Einstieg bei Opel verantwortete Rieck als Vice President der Volkswagen Group China die Marke Skoda auf dem chinesischen Markt. Der ehemalige Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke habe ihn zum 1. Juli vergangenen Jahres, wie es heißt, von den Wolfsburgern abgeworben.

Sein Nachfolger auf Zeit, Aldred, übernimmt die Markting- und Vertriebsaufgaben zusätzlich zu seiner Position als Chairman und Managing Director von Vauxhall Motors. Der Brite, seit 2010 Chef der Opel-Schwester Vauxhall, wird aber nicht Vorstandsmitglied. fo
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