Onvista legt negatives Konzernergebnis vor

Mittwoch, 10. April 2002

Der Finanzportalbetreiber Onvista hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 53 Prozent auf 12,60 Millionen Euro gesteigert. Trotz der Zuwächse fiel das Konzernergebnis nach Steuern im Jahr 2001 mit einem Minus von 9,25 Millionen Euro negativ aus. Im Jahr 2000 hatte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen ein leicht positives Ergebnis von 0,31 Millionen Euro erzielt.

Für den hohen Fehlbetrag machte Onvista einmalige Sondereffekte von 7,34 Millionen Euro verantwortlich. Hierbei handelt es sich nach Auskunft des Unternehmens um nicht-liquiditätswirksame Abschreibungen auf Finanzanlagen. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel mit minus 5,68 Millionen Euro negativ aus. Im Jahr 2000 betrug das Ebit minus 0,16 Millionen Euro.

Auf der Basis eines anvisierten Umsatzes von bis zu 15 Millionen Euro in 2002 erwartet Onvista-Vorstandssprecher Fritz Oidtmann dieses Jahr ein leicht positives Ergebnis nach Steuern von 0,05 Millionen Euro. Das Ebit werde mit voraussichtlich minus 1,0 Millionen Euro erneut negativ ausfallen. Oidtmann: "Wir wollen dauerhaft in die Gewinnzone zurückkehren und Anlegervertrauen zurückgewinnen. Das ist unser primäres Ziel für das Jahr 2002".
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