Onlinehändler forcieren E-Mail-Marketing zum Weihnachtsgeschäft

Donnerstag, 10. August 2006
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Webtrends Webtrend Weihnachtsgeschäft Umfrage


Immer mehr deutsche Onlinehändler nehmen von reinen Preis-Kampagnen Abstand. Das geht aus einer Umfrage hervor, für die der Münchner Webanalyse- und Marketing-Performance-Anbieter WebTrends 300 Internet- und Multi-Channel Händler befragt hat. Danach geben 23 Prozent der E-Commerce-Anbieter an, auf Niedrigpreisangebote für Treuekunden im kommenden Weihnachtsgeschäft verzichten zu wollen. Im vergangenen Jahr waren es nur 11 Prozent. Selbst die beliebteste Marketing-Aktion - die kostenlose Lieferung - kommt beim diesjährigen Weihnachtsgeschäft seltener zum Einsatz. Während 2005 noch 62 Prozent der befragten Online-Händler ein solches Angebot planten, sind es im Jahr 2006 nur noch 45 Prozent. Insgesamt bezeichnen die befragten Einzelhändler E-Mail-Marketing als wichtigste Maßnahme für eine erfolgreiche Nachfragestimulierung im Weihnachtsgeschäft, gefolgt von Search-Engine-Marketing (SEM) und Search-Engine-Optimization (SEO). Analog verzeichnen E-Mail-Marketing (52 Prozent), SEM (46 Prozent) und SEO (38 Prozent) die größten Zuwächse bei den Marketingausgaben für die diesjährige Weihnachtszeit. Am stärksten sinken die Investitionen für Online Banner (17 Prozent), Print-Werbung (16 Prozent) und Rundfunkwerbung (14 Prozent). Achtzig Prozent aller Einzelhändler pflegen ihre Kundenbeziehungen bereits durch regelmäßige Kunden-Mailings. mas

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