Onlineausgabe der Financial Times führt kostenpflichtige Abos ein

Freitag, 17. Mai 2002
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Die "Financial Times" forciert kostenpflichtige Angebote im Netz. Noch im Mai 2002 will das britische Zeitungshaus zwei Abo-Modelle für ihre Onlineausgabe einführen. Das Mini-Abo sollen den Usern zum Preis von 120 Euro jährlich die kompletten redaktionellen Inhalte der "FT" einschließlich Kolumnen sowie den Zugang zum Archiv der Tageszeitung bieten. Hinzu kommen noch Suchdienste, Umfragen, Branchen- Markt- und Länderanalysen sowie ein Organizersystem.

Das zweite Abomodell kostet 320 Euro jährlich und beinhaltet zusätzlich den Pressearchivdienst Weltpresse-Monitor sowie neue Recherche- und Beobachtungstools, die unter anderem Finanzinformationen zu weltweit 18000 börsennotierten Unternehmen bieten.

Nach Angaben von Andrew Gowers, Chefredakteur der "Finanial Times", handelt es sich bei den kostenpflichtigen Angeboten nur teilweise um neue Services. Auch für einen Teil des bestehenden Web-Angebots will Gowers Gebühren verlangen. Die Mehrheit der Angebote sollen aber gratis bleiben.
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