Online-Währung Ad-Impression: Jetzt geht auch IAB Deutschland auf Distanz

Donnerstag, 05. November 1998

Nach dem Deutschen Multimedia-Verband (DMMV), der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) und dem Gesamtverband Wrbeagenturen (GWA) hat sich nun auch das IAB Deutschland von den Vorschlägen der Presseverbände VDZ und BDZV zur Schaffung eines neuen Standards bei der Messung von Online-Werbung deutlich distanziert. Wie der DMMV will das IAB an den Ad-Requests festhalten. IAB-Vizepräsident Eckhard Schomber: "Das einzige, das den Werbungtreibenden interessiert, ist die tatsächliche Messung der Effizienz des Werbemittels - und nicht die reine Erfassung der angeklickten werbungtragenden Internet-Seiten. Was wir brauchen, sind aussagekräftige Zahlen, die den wachsenden, aber trotzdem nervösen Markt stärken. Die Vorschläge der Medienverbände haben dagegen nur ein Ziel: die verlagstypischen Hard-Selling-Methoden nun auch im Internet zu praktizieren. Das wird eine logischeVerunsicherung im Markt mit sich führen und zwangsweise die Arbeit des DMMV und die des IAB wiederschwächen." Hintergründe und Diskussion im Forum unter http://www.horizont.net/forum.
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