Online Nutzungsdaten im Februar: Communities büßen Klicks ein

Montag, 10. März 2008
SchülerVZ verliert am meisten
SchülerVZ verliert am meisten

Im Februar ging es bergab im Netz: Fast alle der reichweitenstärksten Internetangebote büßten an Page Impressions (PIs) ein. Den größten Verlust verbuchte SchülerVZ mit 5,2 Milliarden PIs und einem Minus von 11,6 Prozent. Auch die große Schwester StudiVZ verlor 7,4 Prozent und erreichte im Februar 5,8 Milliarden PIs. Trotz der negativen Vorzeichen führen die beiden Communities aus der Holtzbrinck-Gruppe die Rangliste der Online-Angebote an. Platz 3 belegt das T-Online Contentangebot mit knapp 2,9 Milliarden PIs, das Minus beläuft sich hier auf 4,3 Prozent. Des weiteren rangieren Mobile.de, Yahoo, die Lokalisten, My Video, Bild.de, Spiegel Online und MSN in den Top Ten. Spiegel Online ist dabei das einzige Angebot, das im Vergleich zum Vormonat gewinnen konnte. Das Plus liegt bei 3,2 Prozent und reicht für 520 Millionen PIs.

Auffallend zugelegt hat Der Westen.de, ein Angebot der WAZ-Mediengruppe, das dank einer vergangene Woche bekannt gegebenen Kooperation künftig Bewegtbildinhalte des WDR beinhalten wird. Der Westen erreichte im Februar 29 Millionen PIs, was einem Plus von 62 Prozent entspricht.

Im Ranking der Online-Vermarkter steht GWP Media Marketing trotz einem Minus von 9,4 Prozent im Vergleich zum Januar 2008 mit 11 Milliarden PIs an erster Stelle, gefolgt von Interactive Media mit 2,9 Milliarden PIs (-4,3 Prozent) und Seven One Interactive mit knapp 2,3 Milliarden PIs (-3,6 Prozent). Tomorrow Focus, der Online-Vermarkter von Hubert Burda Media, verlor gar 14,5 Prozent und erreichte im Februar noch 8,8 Millionen PIs.
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