Ogilvy Interactive wird in Großbritannien mit Direct Marketing Division fusioniert

Dienstag, 19. Februar 2002

Das Thema Synergien gewinnt für Ogilvy Interactive dieser Tage an Bedeutung: OgilvyOne legt in Großbritannien seine Multimedia-Tochter Ogilvy Interactive mit der Direct Marketing Division zusammen. Durch die Fusion der beiden Direktmarketingbereiche werden etwa 40 Arbeitsplätze wegfallen, was die Belegschaft um mehr als 10 Prozent reduziert. Am stärksten sind die Bereiche Beratung und Account Management betroffen. Die Marke Ogilvy Interactive soll allerdings bestehen bleiben.

Gründe für Zusammenlegung der Off- und On-Line-Aktivitäten sind die Werbeflaute und der Verlust des BBC TV Lizenz-Etats im Dezember. OgilvyOne mit insgesamt etwa 300 Mitarbeitern wird künftig Teams haben, die im digitalen und offline-Bereich enger zusammenarbeiten. Die Kreativ-Abteilung wird weiterhin von Executive Creative Director Rory Sutherland angeführt.

Derweil ist in Deutschland Ogilvy Interactive gerade ins Nest seiner Mutter Concept geschlüpft: Beide Unternehmen sollen weiterhin als Marke bestehen bleiben und auch eigenständig arbeiten, heißt es - aber eben unter einem Dach. "Der gemeinsame Standort führt zu vielen Synergien. Diese sind, ebenso wie die neuen Möglichkeiten im Kapazitäten-Management, für die ganze Concept-Gruppe von Vorteil", so Sven Bornemann, Vorstandsvorsitzender von Concept. Entlassungen hat es im Zuge des Umzug nach Angaben einer Concept-Sprecherin nicht gegeben.
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