Offiziell: Thomas Roth wird "Erster Moderator" bei den "Tagesthemen"

Dienstag, 25. Juni 2013
Thomas Roth ist derzeit Korrespondent in New York
Thomas Roth ist derzeit Korrespondent in New York


Nun ist es offiziell: Thomas Roth wird bei den "Tagesthemen" die Nachfolge von Tom Buhrow antreten. Darauf haben sich die Intendantinnen und Intendanten der ARD bei ihrer Sitzung in Mainz geeinigt. Ingo Zamperoni bleibt "Dritter Moderator", soll aber künftig verstärkt zum Einsatz kommen.
In der offiziellen Nomenklatur der ARD ist Thomas Roth, derzeit noch ARD-Korrespondent in New York, künftig Erster Moderator der "Tagesthemen". Caren Miosga, die die Nachrichtensendung seit sechs Jahren präsentiert, bleibt ebenfalls Erste Moderatorin. Ingo Zamperoni, der ebenfalls als heißer Kandidat für die Nachfolge von Buhrow gehandelt wurde, bleibt als Stellvertreter von Miosga und Roth "Dritter Moderator". Er soll aber künftig "verstärkt zum Einsatz kommen" - was das genau heißt, erklärt die ARD nicht.

Roth gilt als Wunschkandidat von Tom Buhrow, der am kommenden Montag seinen neuen Posten als Intendant des Westdeutschen Rundfunks in Köln antritt. "Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, mit Thomas Roth genau den Richtigen für meine alte Redaktion zu gewinnen. Er ist in allen Themenbereichen äußerst kompetent, bekannt für seine exzellenten Interviews, ist glaubwürdig und bei den Zuschauerinnen und Zuschauern sehr beliebt", freut sich Buhrow.

Roth wird seinen neuen Job in Hamburg voraussichtlich am 1. August antreten. Der 61-Jährige ist derzeit noch Leiter des ARD-Büros in New York. Zuvor war er unter anderem als Korrespondent in Johannesburg, Studioleiter der ARD in Moskau und Leiter des ARD-Hauptstadtbüros in Berlin.

"Ich denke, ich kann nach 33 Berufsjahren auch in sehr schwierigen Gebieten und Situationen eine Menge Erfahrung in das Team und in die Moderation der Tagesthemen einbringen", sagt Roth zu seiner neuen Aufgabe. "Da ich viele Jahre unter anderem als Korrespondent für diese Redaktion gearbeitet habe, kenne ich sie gut und weiß, wie hochprofessionell sie ist. Besser könnten die Voraussetzungen aus meiner Sicht nicht sein." dh
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