OWM fordert Beibehaltung von Werbung und Sponsoring im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Donnerstag, 13. Januar 2000

Den 12. Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) kommentiert die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) mit der Warnung, dass der Wegfall von Werbung und Sponsoring bei ARD und ZDF nicht nur für eine übermäßige Belastung der Gebührenzahler sorge, sondern vor allem die werbungtreibende Wirtschaft benachteilige. "Wir sehen uns schon heute in der Primetime nach 20 Uhr einem engen Oligopol der privaten TV-Vermarkter gegenüber, mit der entsprechenden Wirkung auf die Einschaltpreise", erklärt OWM-Mann Wolfgang Hainer. Nach 20 Uhr würden bereits jetzt fast 45 Prozent der Zuschauer nicht mehr durch Werbung erreicht, was negative Auswirkungen auf die ökonomische Situation der Werbungtreibenden sowie die Zielgruppenansprache habe. Ein totales Verbot von Werbung und Sponsoring bei den öffentlich-rechtlichen Sendern würde die Situation weiter verschärfen und werde daher vom OWM strikt abgelehnt.
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