OPA Europe prognostiziert Werbeplus für das Internet

Mittwoch, 26. November 2003

Bei ihren Prognosen für die Entwicklung der Print-Umsätze geben sich die Verleger nach wie vor zurückhaltend, den Online-Werbeumsätzen sagen sie für 2004 jedoch ein kräftiges Wachstum voraus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der im Frühjahr gegründeten Interessenvereinigung der Online-Verleger, Online Publishers Association Europe (OPA Europe), bei zwölf Mitgliedern. Bis Anfang kommenden Jahres sollen 13 weitere Mitglieder befragt werden, kündigt Alexander von Reibnitz, OPA-Vorstand und Leiter New Media beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), an.

Während weniger als ein Viertel der bislang befragten Verlagshäuser davon ausgehen, dass die Werbekrise überstanden ist, und weitere 46 Prozent die Talsohle lediglich für "möglicherweise erreicht" halten, rechnen die Premium-Zeitungs- und Zeitschriftenportale für ihre Websitegenerierten Werbeerlöse mit einem 15-prozentigen Plus. "Das Schlimmste liegt hinter uns, jetzt kommen die großen Werbebudgets", glaubt Julien Jacob, Managing Director des Französischen Dienstes CNet. Bis zum kommenden Jahr wollen knapp 60 Prozent der Befragten mit ihren Homepages schwarze Zahlen schreiben. pap
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