OMD: Transparenz-Kodex für CPX-Werbung geplant

Donnerstag, 30. September 2004

Qualitätsumfelder für billige Cost-per-Click-Deals herzugeben, damit soll jetzt Schluss sein. Gemeinsam mit AOL Deutschland arbeiten Tomorrow Focus, Interactive Media und Gruner+Jahr EMS derzeit an einer Art Kodex für die Platzierung von CPX-Werbung. "Um die Kommunikationssegmente Branding und CRM zu schützen, sollten in redaktionellen Umfeldern im weitesten Sinne keine performanceorientierten Kampagnen stattfinden", umreißt Jürgen Rösger, Vice President Interactive Marketing bei AOL Deutschland, das Konzept. CPX-Kampagnen, die leistungsabhängig pro Click oder Adresse abgerechnet werden, seien nur in Umfeldern wie E-Mail-Clients oder etwa im Instant Messenger zu platzieren.

"CPX-Deals haben ihre Berechtigung, müssen aber so umgesetzt werden, dass die TKP-Vermarktung nicht leidet. Dies lässt sich durch eine Beschränkung auf bestimmte Umfelder und Werbeformen erreichen", erklärt Arnd Groth, Geschäftsführer von Interactive Media und Präsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft: "Wer sich nicht daran hält, verwässert und gefährdet die Preisgestaltung."ra

Mehr zum Thema in HORIZONT 40/2004.
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