OMD 2002: Messe soll im selben Rahmen auch im nächsten Jahr stattfinden

Mittwoch, 02. Oktober 2002
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Hoch zufrieden zeigen sich die Veranstalter mit dem Verlauf der Online-Marketing Düsseldorf 2002 (OMD). 1700 Besucher informierten sich in der Düsseldorfer Rheinterrasse über aktuelle Themen des digitalen Marketing. "Der neue Termin im Oktober und das Veranstaltungskonzept einer Kongressmesse sind voll akzeptiert worden", so Gerald Böse, Geschäftsführer der Igedo International. Aus diesem Grunde werde man auch im nächsten Jahr an diesem Konzept festhalten.Nach einer Messebefragung beurteilten 74 Prozent der Besucher das Angebot von Ausstellern und Messe als sehr gut oder gut. Ebenfalls 74 Prozent der Besucher sind in ihren Unternehmen für den Einkauf von Medialeistungen verantwortlich oder mitentscheidend.

Eine positive Einschätzung der weiteren Entwicklung der Branche gab am zweiten Veranstaltungstag Burkhard Graßmann, Marketingchef von T-Online: 10 Prozent der Werbeausgaben sollen nach seiner Einschätzung im Jahr 2005 ins Internet fließen.


OMD 2002: Onlinevermarkter planen einheitliche Onlinewährung


Die Onlinevermarkter haben sich nach längerem Hin und Her auf die Einführung einer einheitlichen Web-Währung verständigt. Geplant ist eine Verknüpfung der bislang konkurrierenden Reichweitenstudien Online-Reichweiten-Monitor (ORM) und @facts. Zu diesem Zweck soll eine neue Arbeitsgemeinschaft Online Forschung gegründet werden.

In der neuen Institution werden zehn Vermarkter zusammenarbeiten, die bislang im Rahmen von Agirev und @facts kooperieren. Grundlage der künftigen Zusammenarbeit ist ein neuer 10-Punkte-Plan. Danach wird die Reichweite von Onlineangeboten künftig auf Basis von kontinuierlichen Telefonbefragungen ermittelt. Insgesamt sollen pro Jahr 120000 Interviews stattfinden. Die daraus gewonnen Daten sollen mit den Zahlen verknüpft werden, die der IVW-Ableger Infonline technisch ermittelt. Die Arbeitsgemeinschaft soll beeits ab Mitte 2003 für die Mediaplanung zählbare Daten liefern.

Zudem soll über zusätzliche Befragung von Nutzern direkt auf den besuchten Websites ermittelt werden, welche Unterbereiche der Onlineangebote besonders genutzt werden. Die Überlegung, ein großes Online-Panel zu gründen, ist damit vom Tisch. Mit der neuen Online-Währung wollen die Vermarkter endlich einen einheitlichen und verbindlichen Standard schaffen. Zu diesem Zweck haben sich alle Beteiligten darauf geeinigt, künftig komplett auf Alleingänge zu verzichten


OMD 2002: IP Newmedia hält Preise für Onlinewerbung konstant

Der Onlinevermarkter IP Newmediahat auf der OMD seine neue Preisstruktur bekannt gegeben. Die Preise bleiben dabei konstant. Um das Preisgefüge zu vereinfachen, gelten für das gesamte Portfolio nur noch sechs Tarife, die sich auf zwei Content-Bereiche verteilen: Zur "Premium Selection" gehören die Rubriken Finanzen, Auto, Reisen, Erotik und Shopping sowie alle Homepages. Sie ist kostspieliger als der Bereich "Standard", der die restlichen Angebote umfasst. Martin Michel, Geschäftsführer von IP Newmedia, begründet die Zurückhaltung beim Preis mit der Marktlage: "Der Online-Markt hat immer noch noch nicht die Talsohle durchschritten, ist aber das einzige Medium, das weiterhin wächst."


OMD 2002: Web-Vermarkter verabschieden einheitliche Werbestandards

Die Onlinevermarkter haben sich auf gemeinsame Standards für Werbemittel im Internet geeinigt. Dies gaben elf Unternehmen am heutigen Dienstag auf der Fachmesse Online-Marketing-Düsseldorf (OMD) bekannt. Die beschlossenen Standards sollen künftig den Kunden und Agenturen die Produktion und Anlieferung von Online-Werbemitteln erleichtern und einen reibungslosen Ablauf ermöglichen.

Die ersten verbindlichen Formate werden für die so genannten Fullbanner und für Pop-ups festgelegt. Auch die Verwendung der Flash-Technologie wird vereinheitlicht. Unterschiedlich bleibt lediglich die Zählweise der Klicks auf Flash-Banner. Hier arbeiten die Vermarkter jedoch auch an einer gemeinsamen Lösung.

Kunden und Agenturen, die mit ihren Werbemitteln diese Standards erfüllen, können künftig ohne großen Abstimmungsaufwand Werbung auf allen Websites der beteiligten Vermarkter schalten. Abweichende Lösungen sind individuell abzustimmen. Beteiligt sind die Vermarkter AOL, Bauer Media, G+J EMS, GWP Online, Interactive Media, IP Newmedia, Quality Channel, Seven-One Interactive, Tomorrow Focus, Web.de und Yahoo.


OMD 2002: Google stellt neues Werbesystem vor

Der Suchmaschinenbetreiber Googleführt sein Online-Anzeigenprogramm Adwords nun auch auf dem deutschen Markt ein. Über Adwords werden Stichwörter auf den Ergebnislisten der Suchmaschinen verkauft. Der Werbetreibende zahlt nur, wenn sein Eintrag in der Ergebnisliste auch angeklickt wird. Die Reihenfolge der Einträge ergibt sich auf Grundlage der Preise, die die Kunden für den einzelnen Klick zu zahlen bereit sind. Adwords unterscheidet sich von den bisher bereits im Markt befindlichen Modellen durch den Self-Service: Der Kunde kann seinen Auftrag online abgeben und findet bereits fünf Minuten später seinen gesponserten Link.
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