Nur jedem vierten Deutschen sagt der Begriff "interaktives Fernsehen" etwas

Donnerstag, 29. November 2001
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Interaktives Fernsehen soll in Zukunft die TV- und Internet-Technologie verbinden, doch nur jeder vierte Deutsche hat schon einmal etwas davon gehört. Dies geht aus der Studie "iTV" hervor, für die das Bielefelder Marktforschungsinstitut TNS Emnid insgesamt 1500 Bundesbürger befragte.

Über das interaktive Fernsehen ist die Gruppe der "PC-Freaks" mit 47 Prozent am besten informiert. Immerhin noch rund ein Drittel der "TV-Vielseher" kennen die neue Technologie. Die meisten Befragten, die über das interaktive Fernsehen informiert sind, gehen davon aus, dass es auf Infotainment sowie auf eine stärker individualisierte Programmgestaltung ausgelegt sein wird.

Knapp 40 Prozent sind der Meinung, dass sie ihr Videogerät aufgrund des neuen Angebots seltener nutzen werden. Jeder Dritte glaubt, dass er weniger auf das klassische Fernsehprogramm zurückgreifen wird. Jeder fünfte würde laut Studie seltener ins Kino gehen.
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