Novelle der Pressefusion wird wahrscheinlich entschärft

Montag, 20. September 2004

Bei der Novelle der Pressefusionskontrolle schneiden die Großverlage möglicherweise doch nicht so gut ab wie ursprünglich gedacht. Die so genannte Altverlegerklausel, wonach Großverlage auch bei marktbeherrschender Stellung andere übernehmen dürfen, sofern ein Minderheitsgesellschafter Titelrechte und 25 Prozent der Anteile behält, könnte kippen. Eine derart weitgehende Öffnung des Gesetzes erfordere eine herausragende Begründung, die derzeit nicht in Sicht sei, zitiert die "FTD" Klaus Brandner, wirtschafts- und arbeitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Chef des Arbeitskreises, der sich mit der Novelle befasst. Für heute haben die Abgeordneten Branchenvertreter wie den WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach und den FAZ-Geschäftsführer Wolfgang Bernhardt zu einer Anhörung nach Berlin eingeladen. he
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