New York Times verschickt versehentlich Massen-Mail

Donnerstag, 29. Dezember 2011
Die New York Times leistete sich eine peinliche Panne
Die New York Times leistete sich eine peinliche Panne
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New York Times Posteingang Spiegel Online Eileen Murphy


Mehr als 8 Millionen amerikanische E-Mail-Nutzer staunten nicht schlecht, als sie am Mittwoch eine Nachricht der Tageszeitung "New York Times" in ihrem Posteingang vorfanden. Wie sich später herausstellte, war der Versand ein Fehler. Die Mail galt eigentlich 300 Abonnenten, die ihr Print-Abo gekündigt hatten. Inhalt der mysteriösen Mail: Die Empfänger wurden allesamt daruf hingwiesen, dass sie nach Kündigung ihres Abonnements keinen Zugang mehr zu exklusivem Content der "Times" haben würden. Jedoch hat ein Großteil des Empfängerkreises die Zeitung überhaupt nicht abonniert. Viele hatten lediglich ihre E-Mail-Adresse bei der Times hinterlegt.

Laut "Spiegel Online" bestritt der Verlag zunächst, besagte Mail verschickt zu haben. Später räumten die Verantwortlichen die Panne jedoch ein und die Sorgen der Kunden aus: Es habe sich nicht um einen Hacker-Angriff gehandelt, der Massenversand war lediglich ein Versehen. "Wir bedauern, dass dieser Fehler passiert ist, es hat aber zu keiner Zeit ein Sicherheitsrisiko bestanden", sagt "New York Times"-Sprecherin Eileen Murphy gegenüber dem Branchendienst Poynter. ire
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