New York Times leidet im 4. Quartal erneut unter volatilem Werbemarkt

Freitag, 04. Februar 2011
Janet L. Robinson, President und CEO des Verlagshauses New York Times
Janet L. Robinson, President und CEO des Verlagshauses New York Times

Bei dem US-Verlagshaus New York Times ("New York Times", "Boston Globe", "International Herald Tribune") ist noch kein Aufschwung in Sicht. So verringerten sich die Umsatzerlöse im 4. Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,9 Prozent auf 661,7 Millionen US-Dollar. Dies resultiert sowohl aus einem Rückgang im Vertrieb (minus 3,6 Prozent) als auch im Werbegeschäft (minus 3,1 Prozent). Vor allem im Printsegment ist der Abwärtstrend mit minus 7,2 Prozent zu spüren, während die Umsatzerlöse aus der digitalen Werbesparte um 11,1 Prozent steigen. Der Nettogewinn schrumpfte von 90,9 Millionen US-Dollar auf 67,1 Millionen Dollar. Der operative Gewinn vor Abschreibungen sank um 7,1 Prozent auf 146,4 Millionen US-Dollar. "Das Werbegeschäft war in diesem Quartal sehr volatil. Der Fortschritt, den wir im Oktober und November gemacht haben, setzte sich im Dezember nicht fort", sagt Janet L. Robinson, President und CEO.

In der Zukunft will sie sich in erster Linie auf die Themen Diversifizierung und Ausbau des Digital-Business fokussieren. Bereits jetzt steuern laut Robinson die Online-Angebote 26 Prozent des gesamten Werbeumsatzes bei. bn
Meist gelesen
stats