"New York Times": Digital-Abos um 13 Prozent gestiegen

Freitag, 08. Februar 2013
Die "New York Times" wächst im Digitalen
Die "New York Times" wächst im Digitalen

Die "New York Times" experimentierte als eines der ersten großen Medienunternehmen mit einem Abo-Modell für den Digital-Bereich. Und das Angebot wird von den Lesern fleißig genutzt: Insgesamt verzeichnet die Mediengruppe, zu der auch der "Boston Globe" und Boston.com gehören, im 4. Quartal 2012 668.000 zahlende Digital-Abonnenten - ein Plus von 13 Prozent. Dies verkündete die New York Times Company zusammen mit den Zahlen für das 4. Quartal 2012. CEO Mark Thompson sieht das Abo-Modell dadurch in seiner Richtigkeit bestätigt und mahnt: "Die Bereitschaft unserer Leser, für den qualitativ hochwertigen Journalismus zu bezahlen, für den die 'New York Times' und die anderen Titel der Gruppe bekannt sind, wird ein Schlüsselfaktor in unserer Wachstumsstrategie sein."

Die "NYT" hatte Anfang 2011 die Bezahlschranke eingeführt. Leser werden nun nach etwa 20 Seitenaufrufen aufgefordert, sich als Abonnent zu registrieren. Dieses "Metered Paywall" genannte Modell hat sich seit Einführung positiv auf die Vertriebserlöse der Mediengruppe ausgewirkt (siehe Chart unten).

Insgesamt setzte die New York Times Company im abgelaufenen Quartal 575,8 Millionen Dollar um, ein Plus von 5,2 Prozent. Der operative Gewinn des Unternehmens ging allerdings von 90,8 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum 2011 auf nunmehr 44 Millionen Dollar zurück. Die Werbeerlöse im Printbereich schrumpften um 5,6 Prozent, im Digitalen stiegen sie im Q4 um 5,1 Prozent an und liegen nun bei 69 Millionen Dollar. Damit machen die Werbeerlöse im Digital-Bereich 24,7 Prozent der gesamten Werberlöse aus. ire

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