Neues Wirtschaftsmagazin „Enorm“ will für nachhaltige Ökonomie kämpfen

Donnerstag, 21. Januar 2010
Cover der ersten "Enorm"-Ausgabe
Cover der ersten "Enorm"-Ausgabe

Die Wirtschaftstitel erhalten politisch korrekte Verstärkung: Am 18. März kommt „Enorm" in den Handel. Untertitel: „Wirtschaft für den Menschen". Das Magazin will „die Debatte um ein modernes, menschlich und ökologisch tragfähiges Wirtschaftsmodell begleiten". Es soll zunächst viermal jährlich im Hamburger Social Publish Verlag erscheinen, hinter dem als geschäftsführender Gesellschafter der frühere Print-Manager Alexander Dorn („Hamburger Morgenpost", Jahreszeiten Verlag) steht. Weitere Investoren sind Privatpersonen, Unternehmer und Stiftungen. Das Start-up will „finanziell, ökonomisch und ökologisch nachhaltig" arbeiten, heißt es auf der Homepage: Gewinne sollen vollständig „in Wachstum und Optimierung der Marke" investiert und Mitarbeitern, überwiegend freie Journalisten, „weltweit faire, marktübliche Preise" gezahlt werden. Im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen Macher, Projekte und Unternehmen, die sich Social-Business-Modellen und ethischem Wirtschaften verpflichtet fühlen. Zielgruppe sind Interessierte aus Politik, Unternehmen und Organisationen. Chefredakteur ist Thomas Friemel, früher unter anderem leitend tätig bei der „Kölnischen Rundschau", „Berliner Kurier", „Max", „Hamburger Morgenpost" und „Matador". Die Druckauflage beträgt 80.000 Exemplare. Der Vertrieb erfolgt über Abo, Einzelverkauf (Copypreis: 7,50 Euro) sowie - durch Kooperationen und Controlled Circulation - direkt an Unternehmen, Stiftungen, Verbände und Lehranstalten. Eine 1/1-Anzeigenseite kostet 11.900 Euro. rp
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