Neue Westfälische mit Umsatzrückgang

Donnerstag, 12. August 1999

Der Umsatz der Zeitungsgruppe Neue Westfälische hat sich im Geschäftsjahr 1998/99 um 6 Millionen auf 301 Millionen reduziert. Dennoch hat sich der Gewinn, der laut Gesellschafterbeschluß nicht veröffentlicht wird, gegenüber dem Vorjahr erhöht, teilte Geschäftsführer Lutz Glandt mit. Grund dafür sei der Verkauf von Tochterfirmen, die nicht zu dem Kerngeschäft Tageszeitung sowie den Unternehmensbereichen Radio, Anzeigenblätter und Internet gehörten. "Dank intensiver Konsolidierungsmaßnahmen und Konzentration auf die Kerngeschäfte kann die Unternehmensgruppe notwendige Investitionen aus eigener Kraft finanzieren", sagte Geschäftsführer Wolfgang Kaeller. So wird das Unternehmen rund 30 Millionen Mark in ein PC-gesteuertes Anzeigen- und Vertriebssystem sowie ein neues Redaktionssystem investieren. Außerden soll weiter in die erfolgreiche Entwicklung der regionalen Tageszeitung "Neue Westfälische" investiert werden, die ihre Auflage in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf 164.704 Exemplare (laut IVW im 2. Quartal 1999) gesteigert hat. Der für Ende Oktober vorgesehene Relaunch wird von einer breitangelegten Marketingkampagne begleitet.
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