Netzneutralität: Wie Onliner der "Drosselkom" Beine machen

Donnerstag, 16. Mai 2013
Eines der insgesamt sechs Kampagnenmotive (Foto: Zentrum für digitalen Fortschritt)
Eines der insgesamt sechs Kampagnenmotive (Foto: Zentrum für digitalen Fortschritt)

Mit ihren Plänen, das Internet-Datenvolumen ab einem Verbrauch von 75 Gigabyte pro Monat zu begrenzen, steht die Telekom seit Wochen im Kreuzfeuer der Kritik. Und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht: Jetzt machen zwei Berliner Vereine mit einer Online-Kampagne mobil, mit der sie gemeinsam für die Netzneutralität eintreten. D64 - Zentrum für Digitalen Fortschritt und die Digitale Gesellschaft haben insgesamt sechs Motive entworfen, die für jeden im Netz frei nutzbar sind und möglichst häufig in Blogs, auf Websites und in den sozialen Netzwerken geteilt werden sollen. Unter dem Motto "Gemeinsam für die Netzneutralität" zeigen alle Online-Anzeigen jeweils einen Menschen, dem durch die Datendrosselung zur Mitte des Monats ein Nachteil entsteht. Das reicht von der Freundin, die mit ihrem in Sydney studierenden Freund nicht mehr skypen kann, über den jungen Youtube-Junkie, der sich keine lustigen Clips mehr anschauen kann, bis zum abreißenden Chat-Kontakt eines Mannes mit seinen alten Schulkameraden.

Mit der Aktion gegen "Drosselkom" zielen die Interessengemeinschaften vor allem auf eine Gleichbehandlung aller in einem freien Internet ab. Grund dafür ist die Annahme, dass die Telekom ihre eigenen Dienste oder jene von Partnern bevorzugt verfügbar macht, während fremde Inhalte der Drosselung unterliegen. tt

Alle weiteren Motive finden Sie auf den folgenden Seiten

"Telekom stoppen - Drosselung verhindern - Netzneutralität verankern"
"Telekom stoppen - Drosselung verhindern - Netzneutralität verankern"
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