Napster darf Betrieb nicht wieder aufnehmen

Donnerstag, 12. Juli 2001

Die Musiktauschbörse Napster, die vor zehn Tagen wegen Software-Problemen geschlossen wurde, muss abgeschaltet bleiben. Das entschied Richterin Marilyn Hall Patel vom Bezirksgericht Kalifornien. Das kostenlose Tauschangebot sei gesetzeswidrig, weil die eingesetzte Software zur Blockierung urheberrechtlich geschützter Musikstücke nicht einwandrei funktioniere. Napster-Chef Hank Barry kündigte an, in Berufung zu gehen, da die Software zu 99 Prozent effektiv sei. Napster soll noch im Verlauf des Sommers in einer strategischen Allianz mit Bertelsmann einen kostenpflichtigen Abo-Service anbieten.
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