Nachrichtenmagazine boomen im WBZ-Vertrieb

Montag, 20. August 2007
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Die Unternehmen des Werbenden Buch- und Zeitschriftenhandels (WBZ) haben den Verlagen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 837.512 Zeitschriften-Abos vermittelt. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Netto-Neuwerbungen - also alle neu zugegangenen WBZ-Abos abzüglich der Kündigungen. Insgesamt verwalten die WBZ-Unternehmen über 5,8 Millionen Abos, davon über ein Drittel Programmies, knapp 17 Prozent wöchentliche Frauentitel und 10 Prozent Nachrichtenmagazine. Hier gab es mit über 100.000 Netto-Neuwerbungen relativ die meisten Zugänge. Ein Vergleich der Zahlen mit den Vorjahren ist nicht möglich, weil die Erhebungssystematik geändert und der Kreis der Titel erweitert wurde. Die Halbjahresstatistik 2007 basiert auf den Datenmeldungen von 185 Titeln und repräsentiert über 90 Prozent des aktuellen WBZ-Marktes. Offenbar haben einige Verlage immer noch Probleme, zu ihren über den WBZ (Volksmund: "Drücker") geworbenen Abos zu stehen: Obwohl der VDZ, der den WBZ-Verband bei der Datenerhebung unterstützt, "die Beteiligung am neuen Erhebungsverfahren ausdrücklich befürwortet und die vertrauliche Behandlung der sensiblen Daten zugesichert hat, waren einige wenige Verlagshäuser noch nicht bereit, ihre Zahlen zu melden", klagt der WBZ-Verband. rp

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