Nach dem Run auf Google+: Seiten für Unternehmen geplant

Montag, 04. Juli 2011
Google+ zieht schon jetzt weite Kreise
Google+ zieht schon jetzt weite Kreise
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Der erst vergangene Woche gestartete Social-Networking-Dienst Google+ hat einen regelrechten Run ausgelöst. Das Echo in Deutschland ist durchweg eher positiv. Insbesondere webaffine Nutzer gieren geradezu nach Aufnahme. Denn vorerst hat Google die Nutzerzahl begrenzt, Zugang gibt es nur auf Einladung. Doch schon deutet Google den nächsten Schritt an: Eigene Seiten für Marken und Unternehmen, ähnlich den Fanpages bei Facebook. Denn auch wenn Google Nutzer bat, vorerst keine Accounts bei Google+ als Firmenseite anzulegen, sind einige bereits vorgeprescht. Darunter vor allem eine Reihe von Medienmarken wie das „Chip Magazin“.

Google+ Seiten für Unternehmen sollen aber alsbald folgen, bestätigte Jeff Huber, Head of Commerce & Local bei Google. Einen genauen Termin nannte er nicht, aber „wir programmieren so schnell wie wir können.“ Das Unternehmen selbst bezeichnet Google+ noch als „Feldtest“.

Anders als bei Facebook ordnet man seine Freunde und Bekannte zunächst in Gruppen, Google nennt sie Kreise, wie Familie, Freunde und Kollegen ein. Bei jedem Beitrag kann man nun entscheiden, welcher Gruppe man seine Nachrichten mitteilt. Im Gegensatz zu den Facebook-Freundschaften gibt es bei Google+ zweigleisige Verbindungen. Werden Inhalte in einem Kreis gepostet, bekommen das nur jene Menschen in diesem Kreis zu sehen, die den Nutzer auch in einem Kreis haben. Das klingt zunächst kompliziert, ist aber im täglichen Umgang recht einfach und scheint den Schutz der Privatsphäre zu erhöhen. ork

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