Nach dem Rückzug von Beckmann: ARD hält an vier Talkshows fest

Dienstag, 28. Mai 2013
Da waren's nur noch vier: Reinhold Beckmann (r.) zieht sich Ende 2014 zurück
Da waren's nur noch vier: Reinhold Beckmann (r.) zieht sich Ende 2014 zurück


Mit dem Rückzug von Reinhold Beckmann Ende 2014 erklärt die ARD das Thema Talkshows im Ersten für beendet. Die Intendanten der ARD haben sich bei ihrer Sitzung in Berlin darauf verständigt, an den anderen vier Gesprächssendungen festzuhalten. Die Forderung, die Zahl der Talkshows im Ersten auf drei zu reduzieren, ist vom Tisch.
In den vergangenen Wochen hatte es Überlegungen gegeben, künftig nur noch drei Talkshows im Ersten anzubieten. Vor allem BR-Intendant Ulrich Wilhelm und der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks hatten eine Reduzierung auf nur noch drei Talkshows angeregt. Mit der schnellen Einigung auf vier Sendungen haben die Intendanten ein mögliches Konfliktthema damit unerwartet schnell vom Tisch geräumt.

"Ich freue mich darüber, dass wir die Diskussion über die Talkshows im Ersten einvernehmlich im Intendantenkreis gelöst haben", kommentiert der ARD-Vorsitzende und NDR Intendant Lutz Marmor die Entscheidung. Man habe nun Zeit, Satire- und Comedy-Formate für den Donnerstagabend zu entwickeln.

Am Wochenende hatte Reinhold Beckmann im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" angekündigt, seine Sendung mit dem Auslaufen seines Vertrags Ende 2014 zu beenden und der ARD damit wohl eine zermürbende Diskussion über die Zukunft der bislang fünf Talkshows im Ersten erspart. dh
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