Nach Rauswurf: Charlie Sheen will von Warner Bros 100 Millionen Dollar

Freitag, 11. März 2011
Charlie Sheen (l.) in "Two an A Half Men"
Charlie Sheen (l.) in "Two an A Half Men"

US-Schauspieler Charlie Sheen verklagt die Produktionsfirma Warner Bros nach seinem Rauswurf auf 100 Millionen Dollar Schadensersatz. Der Hauptdarsteller der Serie "Two and a Half Men" war nach wiederholten Sex- und Drogeneskapaden sowie abfälligen Äußerungen gegen Produzent Chuck Lorre gefeuert worden. Sheen wirft dem Studio und Lorre Vertragsbruch vor und will nun eine Entschädigung für sich und seine Kollegen für die acht nicht mehr gedrehten Folgen der aktuellen Staffel von "Two and a Half Men" vor Gericht duchsetzen. Medienberichten zufolge bekam Sheen pro Staffel 27,5 Millionen US-Dollar. Zusammen mit Beteiligungen an Lizenzgebühren strich der Star angeblich bis zu 2 Millionen Dollar pro Folge ein.

Die CBS-Sitcom "Two and a Half Men", in der Sheen als trinkender Frauenheld quasi eine jugendfreie Version seiner selbst spielt, ist in den USA eine der erfolgreichsten Serien der vergangenen Jahre. In Deutschland läuft die Serie ebenfalls mit großem Erfolg bei Pro Sieben.

Für Fans gibt es indes auch nach dem Rauswurf von Sheen Hoffnung auf eine Fortsetzung: Warner Bros denkt offenbar darüber nach, die Serie mit einem neuen Hauptdarsteller fortzusetzen. Im Gespräch für die Rolle ist Rob Lowe. Allerdings gab es bereits vor dem Rauswurf von Sheen Berichte, wonach Warner Bros die Serie in naher Zukunft beenden will. Die Figuren seien ausgereizt, die Geschichte auserzählt. Womöglich kamen Sheens erneute Eskapaden den Produzenten daher gerade recht. dh
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