NZZ-CEO Stäheli: Weitere Konsolidierung möglich

Mittwoch, 14. April 2010
NZZ-Gruppenchef Albert P. Stäheli
NZZ-Gruppenchef Albert P. Stäheli

Nach dem Verkauf der "Basler Zeitung" an die zwei privaten Investoren Tito Tettamanti und Martin Wagner ist den Expansionsplänen des NZZ-Gruppenchefs Albert P. Stäheli vorerst ein Riegel vorgeschoben. Eine weitere Konsolidierung im Schweizer Printmarkt schließt der CEO aber nicht aus: "Der Strukturwandel hat in Abschwungsphasen bekanntlich Konjunktur." Stäheli hält es für möglich, weitere Akquisitionen zu tätigen und Umstrukturierungen vorzunehmen. Mit der Rolle der NZZ als kleinste unter den wichtigsten Schweizer Zeitungsgruppen sieht er keine Schwierigkeiten: "Größe allein ist nicht entscheidend. Wir sind mit der NZZ im qualitativ höchsten Bereich angesiedelt. Das Marktpotenzial in dem Segment ist zwar limitiert, aber zukunftsträchtig."hor

Standort Schweiz

Den kompletten Report zum Thema "Standort Schweiz" können Sie hier im PDF-Format für 5,80 Euro (zuzüglich MwST) bestellen.

Der Report "Standort Schweiz" in HORIZONT-Ausgabe 15/2010 geht neben den aktuellen Entwicklungen des Schweizer Printmarktes auf folgende Themen ein:

Radio- und TV-Gesetz: Streit um Konzessionen.
Verlagshäuser: Beruhigung nach Verkauf der "Basler Zeitung".
Reichweite: Gratiszeitungen eingestellt.
Marketing: Schokoladenkonzerne zwischen Tradition und Moderne.
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