NRW-Zeitungsverleger erleiden Umsatzeinbußen

Dienstag, 17. Juni 2003

Bei den rund 50 Zeitungen in Nordrhein-Westfalen ist das Anzeigenaufkommen nach Angaben des NRW-Zeitungsverlegerverbandes im vergangenen Jahr um 12,3 Prozent zurückgegangen. Wie der Vorsitzende Clemens Bauer auf der Jahreshauptversammlung bekannt gab, haben die Tageszeitungen des Landes Auflageneinbußen in Höhe von 1,9 Prozent zu verzeichnen. Die Verleger müssten sich auch weiterhin auf magere Zeiten einstellen, denn eine Besserung der Lage sei nicht in Sicht, meint Bauer.

Kritisch äußerte sich Verbandsvorsitzende zu EU-Werbeverbotsdebatten in Brüssel. Werbebeschränkungen oder -verbote für Tabakwaren, Süßigkeiten oder Fahrzeuge würden zu weiteren Einbußen im Anzeigengeschäft führen. ra
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