N-TV muss noch mehr sparen

Freitag, 14. November 2003

Im kommenden Jahr muss der Nachrichtensender N-TV die Kosten nochmals um ein Fünftel nach unten schrauben. Nach schätzungsweise 20 Millionen Euro Miese in diesem Jahr soll der Verlust auf Ebita-Basis auf einen einstelligen Betrag reduziert werden. 2005 peilt Geschäftsführer Johannes Züll die Rückkehr in die Gewinnzone an. Im Oktober verbuchte der Sender mit einem Umsatz von 7,7 Millionen Euro brutto auf Monatsbasis erstmals wieder schwarze Zahlen. Die weiteren Sparmaßnahmen betreffen unter anderem den Bereich Teletext und Online, der ausgelagert wird.

Wie bereits berichtet werden die Verträge mit der Produktionsfirma AVE ("Talk in Berlin", "Grüner Salon"), die zum Jahresende auslaufen, nicht verlängert. Stattdessen entwickelt Probono, die Produktionsfirma von Friedrich Küppersbusch, zwei neue Talk-Formate für Sonntag und Montag abend. Die Produktionsabläufe sollen komplett auf digital umgestellt werden. Ein Umzug aus der Taubenstraße ist in Diskussion: Zur Auswahl steht ein Umzug zur Mutter RTL nach Köln oder aber eine Andockung ans Berliner RTL-Studio. sch
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