N-TV gibt bei Einschaltpreisen nach

Donnerstag, 08. November 2001

Der Berliner Nachrichtensender N-TV senkt zum zweiten Mal binnen Jahresfrist die Einschaltpreise. Die durchschnittliche Preissenkung zum 1. Januar beläuft sich auf 20 Prozent, wobei die Preise im Börsenumfeld bis zu 35 Prozent herunter gesetzt werden. Grund ist die anhaltende Werbeflaute. Mit den neuen Tarifen positioniere sich N-TV im Kosten-Leistungs-Vergleich als einer der preisgrünstigsten Sender und belege zudem auch bei den Premium-Zielgruppen einen vorderen Platz, sagt Helfried Schulke, Verkaufsdirektor der N-TV-Vermarktungsgesellschaft GWP. Bereits zum 1. August hatte der Berliner Fernsehsender eine Offensive eingeleitet. Mit Ausnahme einiger Sendeformate im Börsenumfeld war N-TV mit den Preisen um durchschnittlich 22 Prozent herunter gegangen.

N-TV prescht vor: Führende Sender-Köpfe haben sich um Frequenzen in Wien und Linz beworben. Aufsichtsratschef Karl-Ulrich Kuhlo, Geschäftsführer Helmut Brandstätter und Holtzbrinck-Geschäftsführer Michael Grabner wollen - eventuell mit weiteren Partnern - "City-TV" veranstalten. Dahinter verbirgt sich ein Stadtfernsehen mit hohem Infoanteil und Unterhaltungselementen für die junge Zielgruppe.

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