Musikindustrie bringt Napster vor Gericht

Freitag, 23. März 2001
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Die Online-Musiktauschbörse Napster wird sich in der kommenden Woche erneut vor Gericht verantworten müssen. Die großen Musikkonzerne werfen Napster vor, die Bestimmungen der einstweiligen Verfügung nicht einzuhalten, die per Richterspruch ergangen war. Danach müsste Napster dafür sorgen, dass rund 135.000 urheberrechtlich geschützte Titel nicht mehr getauscht werden können. Napster bekommt das Problem jedoch über die eingesetzte Filtersoftware nicht in den Griff, weil die Dateien weiterhin frei getauscht werden können, wenn Interpretenname oder Songtitel abgeändert werden. Die User sind offenbar in großem Rahmen dazu übergegangen, die Blockierungssoftware zu umgehen.
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