Mücke, Sturm & Company: 23 Millionen HbbTV-fähige Fernsehgeräte bis 2014

Montag, 22. November 2010
Internetfähige Fernseher sind auf dem Vormarsch
Internetfähige Fernseher sind auf dem Vormarsch

Bis zum Jahr 2014 wird es in deutschen Haushalten insgesamt bis zu 23 Millionen HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV)-fähige Flachbildschirmfernseher geben. Zu dieser Prognose kommt die Münchner Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) in ihrer Studie "HbbTV". HbbTV ist eine Technologie, die es ermöglicht, neben dem TV-Programm auch interaktive Internet-Dienste auf den TV-Apparat zu bringen. Voraussetzung für den Durchbruch seien jedoch im Wesentlichen drei Faktoren: eine steigende Durchdringung des Marktes mit Endgeräten, die HbbTV bereits standardmäßig integriert haben, qualitativ hochwertige Inhalte sowie eine gute Benutzerfreundlichkeit. Laut MS&C-Geschäftsführer Patrick Sturm hat HbbTV als offener Standard im Wettbewerb die besten Chancen, das Rennen gegen unternehmenseigene, proprietäre Lösungen wie Google-TV und Apple-TV zu gewinnen. Von dem freien Markt-Ansatz HbbTV "profitieren alle - vom Endgerätehersteller über TV-Sender bis hin zum Onlineportal und E-Commerce-Anbieter - ein Ansatz, die die Vielfalt fördert", heißt es in einer Zusammenfassung der Studie.

Von seiten der Endgerätehersteller gibt es bereits einige Initiativen. Philips habe hier die besten Startvoraussetzungen, da die unternehmenseigene Plattform Net-TV, die in der Mehrzahl der Produktmodelle verfügbar ist, bereits in weiten Teilen HbbTV-konform sei. Weitere Hersteller wie Toshiba und Loewe hätten sich ebenfalls für den Standard HbbTV entschieden.

Die Zusammenfassung der Untersuchung kann kostenlos unter dialog@muecke-sturm.de angefordert werden. bn
Meist gelesen
stats