Monti zwingt zu mehr Wettbewerb bei Fußball-Übertragungsrechten

Freitag, 04. Juni 2004

Der Bieter-Wettbewerb um die lukrativen Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga soll künftig härter werden. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) haben sich auf ein neues Vermarktungsmodell geeinigt. Die Vereinbarung sieht vor, dass die attraktivsten Spiele der Saison nicht mehr fürs Bezahlfernsehen reserviert werden dürfen.

Die Rechte für die Übertragung von Live-Spielen müssten mindestens von zwei Sendern erworben werden. Die Vermarktung für Internet und UMTS-Handy müsse getrennt ausgeschrieben werden. Monti erhoffe sich vom Monopolverbot mehr Programmvielfalt. Seit der abgelaufenen Saison 2003/2004 teilen sich mit ARD und DSF bereits zwei Sender erstmals die Erstrechte an der Bundesliga. nr
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