Montgomery-Deal: "FR"-Chef dementiert Newsdesk-Gerüchte

Montag, 12. Januar 2009
Uwe Vorkötter dementiert gemeinsamen Newsdesk
Uwe Vorkötter dementiert gemeinsamen Newsdesk

Die Übernahme des Berliner Verlags durch das Kölner Zeitungshaus M. DuMont Schauberg ist fast perfekt. Wie HORIZONT.NET aus Verlagskreisen erfahren hat, soll morgen der Vertrag unterzeichnet werden. Medienberichten zufolge beträgt der endgültige Kaufpreis für das deutsche Paket der Mecom-Gruppe des britischen Finanzinvestors David Montgomery ("Berliner Zeitung", "Berliner Kurier", "Hamburger Morgenpost", "Netzeitung") 152 Millionen Euro. Uwe Vorkötter, Chefredakteur des DuMont-Titels "Frankfurter Rundschau" ("FR") und ehemaliger Redaktionschef der "Berliner Zeitung", soll zumindest vorerst beide Titel leiten. Gerüchte über einen gemeinsamen Newsdesk der beiden Blätter dementierte er gegenüber Spiegel-Online. "Das ist absoluter Quatsch. Es gibt solche Pläne nicht, und sie machen auch keinen Sinn", zitiert die Nachrichten-Site den "FR"-Chefredakteur.

Beide Blätter sollen ihre publizistische Eigenständigkeit behalten. Eine Zusammenarbeit schließt er jedoch nicht aus. Wie diese Kooperation aussehen könnte, wird die Führungsriege in den kommenden Wochen und Monaten erarbeiten. bn
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