Mobile: Reichweitenmessung, Werbeformen, Währung - Manager fordern Standards

Donnerstag, 19. Januar 2012
Paul Mudter
Paul Mudter


In einem sind sich alle einig: Mobile ist da! Zwar hört man diese Parole bereits seit Jahren, jetzt ist es aber wirklich so weit, ein für allemal - glauben zumindest die Mobile-Manager auf dem Deutschen Medienkongress. Allerdings gibt es zwischen dem Nutzermarkt, in dem Mobile tatsächlich etabliert ist, und dem mobilen Werbemarkt noch große Unterschiede.
"Bei den Werbespendings ist der Markt bei weitem nicht dort, wo wir ihn gerne hätten", sagt Paul Mudter, Geschäftsleiter Interactive bei IP Deutschland. Grund für die zu geringen Spendings sind vor allem fehlende Standards, sowohl bei der Reichweitenausweisung, als auch bei Werbeformen - darin sind sich alle einig.

"Es geht darum, aus dem Projektstatus rauszukommen", meint Karim Attia, CBDO von Nugg.ad. Auch in Sachen Währung hat die Branche noch einiges zu tun: "Wir müssen Mobile gemeinsam weiterentwickeln", sagt Frank Bachér, Geschäftsführer Marketing & Sales Interactive Media.

Doch die werbungtreibenden Unternehmen haben ebenfalls noch Hausaufgaben zu erledigen: "Man sollte sich nicht unvorbereitet in den Kanal Mobile begeben, ohne zu wissen, was man dort erreichen möchte", betont Carsten Thierbach, Client Service Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei DDB Tribal. sw
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