Mobile Marketing Award: Neun Arbeiten schaffen es auf die Shortlist

Dienstag, 07. Oktober 2008
Jury-Vorsitzender Detlef Rump macht sich für den Award stark
Jury-Vorsitzender Detlef Rump macht sich für den Award stark

Die Shortlist

McDonald´s (12snap)

Puma (Touchworks)

Immowelt
(Telefonica O2)

Coca-Cola
(YOC)

Konami
(Mindmatics)

Deutsche Tinnitus-Liga
(Plan.Net / Serviceplan)

Österreichische Bischofskonferenz
(Cayenne)

Mercedes-Benz
(2 Mal vertreten, Proximity)

Am 28. Oktober ist es soweit. Dann vergibt der Branchenverband CommClubs Bayern im Deutschen Theater in München die renommierten Branchenpreise "Die Anzeige", "Das Plakat" und - zum zweiten Mal - auch den "Mobile Marketing Award". Für letzteren stehen nun die Final-Teilnehmer fest.
Von den insgesamt 21 Einreichungen schaffen neun den Sprung auf die Shortlist. Auf einen Preis hoffen dürfen McDonald´s Deutschland für die "Hüttengaudi Promotion" (Agentur: 12snap Germany, München), Puma für die Kampagne "Together Everywhere" (Agentur: Touchworks, Düsseldorf), Immowelt für die "Stromberg-Kampagne" (Einsender: Telefonica O2, München), Coca-Cola für den Auftritt "Fanta Play" (Agentur: YOC AG, Berlin), Konami für die Konsolenspiel-Kampagne "Help Snake" (Agentur: Mindmatics, München), die Deutsche Tinnitus-Liga (Agenturen: Plan.Net / Serviceplan, München und Hamburg) und die Österreichische Bischofskonferenz für ihre Aktion "Papstbesuch auf dem Handy" (Agentur: Cayenne, Wien). Mercedes-Benz ist mit den Auftritten "CLC Videocall" und "GLK - Für mehr Sex-Appeal in der Straße" (Agentur: Proximity Germany, Hamburg) gleich zweimal auf der Shortlist vertreten.

Überrascht wurde die neunköpfige Jury von der leicht rückläufigen Zahl der Einreichungen. Während die Juroren zur Premiere des Awards im vergangenen Jahr 32 Kampagnen bewerten durften, waren es in diesem Jahr nur noch 21. Nach Ansicht von Detlef Rump, Managing Director Creation bei Proximity Germany in Hamburg und Vorsitzender der Jury, könnte die stetig steigende Anzahl von Kreativwettbewerben ein Grund für den Rückgang sein. "Es gibt inzwischen so viele Awards, dass sich die Agenturen schon aus finanziellen Gründen überlegen müssen, an welchen sie teilnehmen und an welchen nicht", weiß Rump aus eigener Erfahrung.

Dass die Agenturen aber ausgerechnet bei mobilen Kampagnen Zurückhaltung an den Tag legen, hält er für den falschen Weg. "Mobile Marketing setzt sich international derzeit immer stärker als wichtige Disziplin durch und ist auch für die Kreativrankings inzwischen relevant", so Rump. "Ich kann daher nur eindringlich an Agenturen und Unternehmen appellieren,  sich noch stärker als bislang am Mobile Marketing Award zu beteiligen. mas
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