Mobile Facts: G+J EMS verteidigt Platz 1 im Vermarkterranking / UIM holt mobile Seiten zurück

Donnerstag, 24. Januar 2013
Matthias Ehrlich, Vorstand UIM, setzt verstärkt auf Mobile
Matthias Ehrlich, Vorstand UIM, setzt verstärkt auf Mobile

In den aktuellen Mobile Facts der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (Agof) verteidigt G+J EMS mit 10,11 Millionen Unique Mobile Usern (UMU) Platz 1 im Vermarkterranking. An zweiter Stelle folgt Interactive Media mit 8,02 Millionen, gefolgt von Axel Springer Media Impact mit 6,4 Millionen UMU. Die meisten Plätze gut macht Unted Internet Media (UIM). Der Vermarkter holt sich Web.de und Gmx.de von Interactive zurück und landet damit auf Platz 6 des Rankings.

Mobile Facts 2012-II: Top Vermarkter für mobile Werbung

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Dass die Relevanz von Mobile steigt, zeigt sich unter anderem daran, dass die Medienhäuser die mobile Vermarktung zunehmend ins eigene Unternehmen zurückholen. Die Platzhirsche im Internet verbessern damit auch ihre Positionen in der mobilen Welt. War G+J Electronic Media Sales auf diesem Feld lange Zeit der unangefochtene Marktführer, so steigt jetzt die Bedeutung der zweiten Reihe.

UIM stand in den Mobile Facts 2012-I im Ranking noch auf Platz 12 und erzielte eine Nettoreichweite von 1,9 Prozent. Nun sind es 24,3 Prozent. Grund dafür ist das starke Wachstum der mobilen Portale und Apps von Web.de und Gmx.de. Im Einzelmonat kamen die Angebote von Web.de auf eine Reichweite von 2,89 Unique Mobile User (UMU), von Gmx.de auf 2,64 Millionen UMU. In den vergangenen zwei Jahren kooperierte UIM bei der mobilen Vermarktung mit Interactive Media, holt die Angebote aber nun ins eigene Haus zurück. „Mobile wird 2013 eine wichtige Rolle in der Vermarktungsstrategie von UIM spielen", begründet Matthias Ehrlich, Vorstand UIM, die Entscheidung.

Neu im Ranking sind Microsoft Advertising (Rang 11), Business Advertising (13) und Condé Nast (14). Nicht mehr aufgeführt werden Mein Prospekt und Mediasports Digital.

Insgesamt ist die mobile Nutzung weiter gestiegen. Während des Erhebungszeitraums vom 19. September 2012 bis 19. Oktober 2012 waren es rund 21,3 Millionen UMU - 11 Prozent mehr als in der Welle 2012-I. Damit sind 30,3 Prozent der deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren inzwischen im mobilen Internet unterwegs.Von 2011 auf 2012-I lag das Plus allerdings noch bei 13 Prozent, von 2010 auf 2011 gar bei 55 Prozent.

Mobile Seiten und Apps zusammengezählt steht im Angebotsranking im Einzelmonat Gute Frage auf Platz 1. Das Angebot erreicht 4,44 Millionen Nutzer und eine Nettoreichweite von 20,9 Prozent. Dicht dahinter folgt „Bild" mit 4,36 Millionen und 20,5 Prozent Reichweite. Auf Platz 3 rangiert „Der Spiegel" mit 3,49 Millionen Nutzern. Es folgen Web.de, „TV Spielfilm", Gmx.de, „Focus" , Wetter.com, Chefkoch.de und „Welt".

Vergleicht man die Reichweiten der Mobile Enabled Websites (MEW) mit denen der Apps, so zeigt sich, dass bei den Apps nutzwertorientierte Programme dominieren, während bei den MEW relativ viele Nachrichtenportale in den Top 10 stehen.

Auf Platz 1 der Apps rangiert „TV Spielfilm" mit 2,29 Millionen UMU, gefolgt von Web.de (1,24 Millionen) und Wetter.com (1,23 Millionen). Bei den MEW rangiert an erster Stelle Gute Frage mit 4,44 Millionen UMU, dahinter kommen Bild.de (4,04 Millionen) und „Spiegel" (2,76 Millionen). pap
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