Mobile Effects: Mobile Nutzung steigt schnell

Donnerstag, 16. Mai 2013
Das Smartphone ist heute immer dabei (Foto: Rangizzz/Fotolia)
Das Smartphone ist heute immer dabei (Foto: Rangizzz/Fotolia)
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Internetnutzung Tomorrow Focus Mobiltelefon iPad



Die mobile Internetnutzung steigt rasant. Mittlerweile gehen fast 40 Prozent derer, die ein Mobiltelefon besitzen, damit auch online. 2010 waren es gerade mal 27,8 Prozent. Dies ist ein Ergebnis der Mobile Effects 2013-2 von Tomorrow Focus Media. Der Vermarkter erhebt die umfangreiche Mobile-Studie seit 2010 zwei- bis dreimal im Jahr. Für die aktuelle Welle hat ToFo 4107 Personen befragt, die im April auf den Seiten des Netzwerks unterwegs waren.
Mit dem Mobiltelefon gehen die Befragten vor allem gern ins Internet (34,3 Prozent) und bearbeiten E-Mails (28,5 Prozent). Doch auch Apps rangieren weit vorn - allerdings mit einer klaren Präferenz für kostenlose Angebote, die 29,9 Prozent installiert haben. Kostenpflichtige Apps haben dagegen nur 9,7 Prozent.

Erstmals Teil der Erhebung ist die Second-Screen-Nutzung parallel zum Fernsehen. In 42,5 Prozent der Fälle wird dabei ein anderes digitales Medium wie Laptop, Smartphone oder Tablet verwendet. Vor allem die Werbepausen sind eine Zeit, in der diese Geräte in die Hand genommen werden. Für ein Fünftel der Befragten hat die Nutzung auch einen Bezug zum Programm. Diese Zuschauer suchen nach Informationen zur Sendung, der Handlung und den Schauspielern.

Generell erleben Handys und insbesondere die Smartphones derzeit einen Siegeszug. Vor allem die Möglichkeit, schnell ins Internet zu gelangen, ist einer der Hauptgründe, warum die Nutzer vermehrt über diese Geräte online gehen. Die Zeitersparnis geben 54,1 Prozent der Befragten als Motiv an. An erster Stelle rangiert allerdings der Zeitvertreib mit 62,2 Prozent.

Auf den höheren Komfort deutet noch ein anderes Ergebnis hin: So wird das mobile Internet mit 26,6 Prozent am häufigsten zuhause genutzt und nicht etwa unterwegs. Die Schnelligkeit beflügelt auch den Siegeszug der Tablets. Hatten im Frühjahr 2012 erst 6,9 Prozent ein iPad, besitzen nun schon 8,7 Prozent ein Tablet. pap
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