Mobile Commerce stößt auf immer weniger Interesse

Mittwoch, 17. Oktober 2001
Themenseiten zu diesem Artikel:

Euopa Akzeptanz A.t A.T. Kearney Japan USA


Mobile Commerce findet in Euopa noch wenig Akzeptanz. Nur wenige Verbraucher nutzen ihr Handy neben dem Telefonieren und dem Verschicken von SMS auch für M-Commerce. Dies ergab eine Studie, die die Unternehmensberatung A.T. Kearney im Juni 2001 zum dritten Mal durchgeführt hat.

Danach ist die Zahl der europäischen Konsumenten, die über ihr internetfähiges Handy im Netz Einkäufe tätigen wollen, von knapp 30 Prozent im Juli 2000 auf weniger als 5 Prozent im Juni 2001 gesunken. Nur ein Prozent der Befragten gab an, überhaupt jemals telefonisch Einkäufe über das Internet erledigt zu haben.

Doch auch in anderen Ländern nimmt die Bereitschaft stetig ab. Waren es in Japan im Sommer 2000 noch über 40 Prozent, die beabsichtigten ihr Handy für Mobile Commerce zu verwenden, so sind es ein Jahr später über 30 Prozentpunkte weniger. Auch in den USA ist die Zahl von knapp 35 auf 2 Prozent gesunken. Die Hauptgründe für ihr mangelndes Interesse an mobilen Einkäufen per Handy sehen die Befragten unter anderem in der geringen Notwendigkeit solcher Einkäufe. Zudem haben die meisten von ihnen Bedenken gegenüber den Sicherheitsvorkehrungen.
Meist gelesen
stats