Minister-Entscheidung über "Berliner Zeitung" erst im Herbst

Freitag, 11. Juli 2003

Die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums über die geplante Übernahme der "Berliner Zeitung" durch Holtzbrinck zieht sich vermutlich noch bis zum Herbst hin. Holtzbrinck hatte bei Wirtschaftsminister Wolfgang Clement im Januar vorgesprochen, weil das Bundeskartellamt den Kauf der Zeitung und die Kooperation mit Holtzbrincks "Tagesspiegel" verboten hatte. Ursprünglich sollte die Entscheidung bereits Ende Juni fallen.

Jetzt will Clement Befürworter und Gegner des Projekts im September noch einmal vorladen. Das Ministerium hatte ein Bieterverfahren angeschoben, nachdem Holtzbrinck behauptet hatte, der "Tagesspiegel" sei unverkäuflich. Der Bauer-Verlag reichte ein Angebot über 20 Millionen Euro für defizitäre Blatt ein. he
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