Mindshare-Studie: Sonderplatzierungen bei Publikumszeitschriften werden teurer

Mittwoch, 02. Oktober 2002

Die Mediakosten für Zeitschriftenwerbung werden im nächsten Jahr weiter steigen, so das Ergebnis einer Analyse der Frankfurter Mediaagentur Mindshare. Mehr als ein Drittel der 454 untersuchten Titel haben ihre Tarife erhöht, während 6 Prozent reduzierte und 59 Prozent gleichbleibende Preise ausweisen.

Während der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger für die Publikumszeitschriften eine durchschnittliche Steigerungsrate der Vierfarbanzeigen um 1,2 Prozent errechnet hat, zeigt die Kalkulation von Mindshare, dass Magazine wie "Spiegel", "Stern" und "Capital" vor allem bei Sonderplatzierungen wie Umschlagseiten und Drittel-Anzeigen Zuschläge von bis zu zehn Prozent verlangen. Schwarzweiß-Anzeigen sind um 2,3 Prozent teurer geworden, wodurch sich die Preisdifferenz zu 4c-Anzeigen weiter verringert.
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