"Mein digitales Ich": Chip startet große Dachmarkenkampagne

Freitag, 26. August 2011
Die Printmotive sind unter anderem im "Focus" und der "Welt" zu sehen
Die Printmotive sind unter anderem im "Focus" und der "Welt" zu sehen

Die Medienmarke Chip wirbt mit einer groß angelegten Dachmarkenkampagne um neue Leser. Mit dem Claim "Chip - Mein digitales Ich" soll dabei eine Zielgruppe angesprochen werden, für die der Umgang mit digitalen Medien und Endgeräten selbstverständlich ist. Nicht zuletzt will die Burda-Tochter wohl auch neue Leser für das Magazin "Chip" gewinnen, das zuletzt ein deutliches Minus seiner verkauften Auflage hinnehmen musste. "Angesichts der wachsenden Zahl von Produkten und Line-Extensions war es uns wichtig, ein einheitliches Bild der Marke zu erzeugen und Chip für unsere Leser greifbarer zu machen", erklärt Thomas Pyczak, Geschäftsführer von Chip Communications. Chip hat neben dem Print-Magazin und dem gleichnamigen Onlineportal in den vergangenen Jahren eine Reihe weiterer Plattformen gestartet, darunter eine App, eine Online-Community oder dem digitalen Chip-Kiosk. "Mit unserem neuen Auftritt wollen wir die Bekanntheit der Marke insgesamt steigern, damit auch unsere Zielgruppe vergrößern und letztlich noch mehr Sympathie bei unseren Lesern erzeugen", ergänzt Mathias Plica, Geschäftsführer Chip Xonio Online. 

Die von Andy Kania (Neon, Zitty) fotografierten Motive zeigen, wie digitale Technik im alltäglichen Leben zum Einsatz kommt, zum Beispiel im Restaurant, in der Badewanne oder unterm Sternenhimmel. Der Claim "Mein analoges Leben - Mein digitales Ich" demonstriert dabei die Verknüpfung von digitaler und analoger Welt.

Die Kampagne startet mit zunächst fünf Printmotiven, die ab September unter anderem in den Titeln "Die Welt", "Focus", "Wirtschaftswoche", "GQ" und "TV Spielfilm" geschaltet werden. Außerdem kommen Online-Banner auf Chip.de und weiteren reichweitenstarken Websites zum Einsatz. Ergänzt werden die Maßnahmen durch eine Social-Media-Kampagne, bei der Leser und User eigene Motive einreichen können und die später in die Kampagne einfließen werden.

Der Kampagne ging ein zweijähriger Entwicklungsprozess voraus, der von der Agentur Fischer Appelt Furore begleitet wurde. Auch die Kampagne mit dem Claim "Mein analoges Leben" wurde von der Hamburger Agentur entwickelt und umgesetzt.

Neben der Neupositionierung der Dachmarke Chip dürfte das Unternehmen wohl auch neue Leser für das Magazin "Chip" gewinnen wollen. Der Titel hat laut IVW II/2011 zuletzt rund 18 Prozent an Auflage verloren - ein schmerzliches Minus, dürfte die klassische Zeitschrift doch nach wie vor für einen erheblichen Teil des Gesamtumsatzes sorgen - auch wenn die Online-Angebote von Chip ebenfalls profitabel sind. dh
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