Mehrere Shows geplant: RTL bindet Thomas Gottschalk exklusiv an sich

Mittwoch, 22. Mai 2013
Thomas Gottschalk unterschreibt exklusiv bei RTL
Thomas Gottschalk unterschreibt exklusiv bei RTL
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RTL hat bekannt gegeben, "mit Blick auf die großen deutschen privaten und öffentlich-rechtlichen Sender" einen Exklusiv-Vertrag mit Thomas Gottschalk geschlossen zu haben. Vorgesehen sei die Moderation verschiedener Show-Events zur Prime-Time. Die "Bild" will unterdessen bereits erfahren haben, worum es sich dabei handelt.
Die Boulevardzeitung berichtet in ihrer Online-Ausgabe, dass Gottschalk seinen erfolglosen Ausflug in die Jury des "Supertalents" nicht wiederholen werde. Stattdessen sei unter anderem eine gemeinsame Show mit Günther Jauch geplant, produziert von dessen Firma i&u TV. Dies habe man aus RTL-Kreisen erfahren. Das Konzept sehe vor, dass die beiden Moderatoren in der Sendung gegeneinander antreten. Das Gerücht einer RTL-Show mit Jauch und Gottschalk war bereits Anfang März 2013 vom "Spiegel" gestreut worden, Gottschalk hatte die Meldung anschließend als "Nebelkerze" abgetan. Die beiden standen bereits in den späten 80ern für die Show "Die Zwei im Zweiten" gemeinsam vor der Kamera.

RTL will die Spekulationen gegenüber der "Bild" nicht bestätigen: Für Details sei es noch zu früh, so eine Sendersprecherin gegenüber der Zeitung. Programmgeschäftsführer Frank Hofmann gibt zum jetzigen Zeitpunkt lediglich bekannt, dass man "nach sehr inspirierenden Gesprächen" maßgeschneiderte Sendungen für Gottschalk entwickelt habe. "Wir freuen uns, die nächste TV-Saison gleich mit mehreren Gottschalk-Highlights bereichern zu können."

Der Showmaster selbst freut sich auf die Rückkehr auf die große Show-Bühne: "RTL versteht was von Unterhaltung und auch ich habe verstanden: Die Zuschauer wollen mich nicht auf der kleine Bühne und auch nicht davor, sondern sie wollen die große Show. Und davon kriegen sie jetzt gleich mehrere." Zuletzt war Gottschalk auch mit der ARD in Verbindung gebracht worden, die ihn für eine große Musik-Show im Bayrischen Rundfunk verpflichten wollte. Gottschalk sagte allerdings ab. ire
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