Medienverbände standardisieren Online-Währung Ad-Impression

Freitag, 30. Oktober 1998

Auf eine Standardisierung der Online-Werbewährung "Ad-Impressions" haben sich der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der VerbandPrivater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) abschließend geeinigt. Damit kommen die Medienverbände den Forderungen der Agenturen und Werbungtreibenden nach, der bereits im Markt etablierten Abrechnungsgröße Ad-Impression eine einheitliche Definition zugrunde zu legen. Ad-Impressions weisen die Anzahl der Kontakte von Internet-Nutzern mit einem Werbemittel aus. Anders als bei den bisher herangezogenen Meßeinheiten Visits und Page Impressions können die Ad-Impressions auch bei dynamischen, also für jeden Nutzer individuell zusammengestellten Angeboten die Zahl der Werbekontakte erfassen. Auch neue dynamische Formen der Internetwerbung, die nicht mehr statisch in eine Seite eingebunden sind, sondern ihren Adressaten zu bestimmten Tageszeiten oder in Abhängigkeit vom Nutzerverhalten erreichen, sind mit der neuen Einheit meßbar. Technisch wird das Zählverfahren ähnlich wie bei dem bewährten IVW-Verfahren zur Ermittlung der Page-Impressions realisiert. Während bei den Page Impressions ein einzelner Bildpunkt (Pixel) zur Messung in die Seite integriert wird, geschieht dies bei den Ad-Impressions durch das Einfügen eines Pixels direkt in das Werbemittel. Der Server zählt und protokolliert die eingehenden Abfragen dieses Pixels.
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