Medienkongress: Außenwerbung wird flexibler

Dienstag, 18. Januar 2011
Unter Außenwerbern: Jochen Sengpiehl (rechts) beim OoH-Panel auf dem Deutschen Medienkongress
Unter Außenwerbern: Jochen Sengpiehl (rechts) beim OoH-Panel auf dem Deutschen Medienkongress

Die Digitalisierung verändert auch die Möglichkeiten der Out-of-Home-Medien massiv. Vor allem die höhere Flexibilisierung der Außenwerbung birgt Chancen für die Gattung. Galt bislang ein Buchungszyklus von zehn beziehungsweise sieben Tagen, so ändert sich dies mit den digitalen Werbeformen, die die Out-of-Home-Unternehmen anbieten. „Kunden könnten die Werbebotschaften in Realtime überall hinliefern“, sagt Jochen Sengpiehl, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Ströer Media Deutschland. Diese Veränderung birgt Chancen für die Vermarkter. „Es gibt Kunden, die uns bislang wegen der Belegungszyklen nicht buchen“, sagt Christian Seemann, Geschäftsführer OMG Outdoor. Diese können künftig möglicherweise leichter für die Werbeform begeistert werden.

Allerdings müssen die Vermarkter in einem anderen Punkt noch nachlegen. Das Thema Wirkungsnachweise macht Markus Frank, Director Sales & Advertising bei Microsoft Deutschland, denn auch als wichtigste Herausforderung für OoH aus. Seemann sieht in diesem Punkt bessere Möglichkeiten durch neue technische Möglichkeiten. Wenn zum Beispiel Handys getrackt werden, könnte dies aufschlussreiche Daten für die Attraktivität von Außenwerbung liefern. pap
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