Medienhüter empfehlen Beanstandung bei zwei Pro-Sieben-Talkshows

Freitag, 21. Mai 1999

Die Gemeinsame Stelle Jugendschutz und Programm (GSJP) der Landesmedienanstalten hat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) hat ein Verfahren gegen zwei Sendungen des täglichen Talks „Arabella" (Pro Sieben) empfohlen. So seien die Studiogäste in der Sendung „Meine Familie ist ein Albtraum" durch das Thema und seine Inszenierung intellektuell und psychisch überfordert und als Showelemente der Sendung mißbraucht worden. In der Sendung „Gebt mir mein Kind zurück" sei zu Unterhaltungszwecken an existentielle Ängste von Kindern angeknüpft worden, ohne das Thema ernsthaft zu bearbeiten, hieß es von seiten der GSJP. Die GSJP stellte weiter fest, daß die Freiwilligen Verhaltensgrundsätze des VPRT zu Talkshows im Tagesprogramm bisher insgesamt noch nicht ausreichend umgesetzt würden.
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