Medienberichte: KKR und Permira lassen Verkauf von P7S1 prüfen

Montag, 04. Februar 2013
Die Konzernzentrale von P7S1 in Unterföhring
Die Konzernzentrale von P7S1 in Unterföhring

Die Eigentümer von Pro Sieben Sat.1, die Finanzinvestoren KKR und Permira, spielen Medienberichten zufolge ihren Ausstieg aus dem Medienkonzern durch. Nach übereinstimmenden Meldungen der "Financial Times" und "Bloomberg" haben die Unternehmen die US-Bank JP Morgan beauftragt, mehrere Szenarien zu prüfen. Im Raum stehen demnach sowohl ein teilweiser als auch ein kompletter Verkauf der Anteile. Zu den Interessenten sollen laut "FT" neben dem Axel-Springer-Konzern auch Time Warner und Rupert Murdochs News Corp gehören. KKR und Permira halten zusammen 53 Prozent an dem Medienunternehmen aus Unterföhring. Zum 1. Februar hatte dieser Anteil laut Bloomberg einen Wert von gut 3 Milliarden Euro.

Weder Pro Sieben Sat.1 noch dessen Eigentümer wollten sich äußern. Über einen Ausstieg der Investoren wird jedoch bereits seit längerer Zeit spekuliert. Die Gerüchte hatten zuletzt durch den Verkauf der nordeuropäischen Sender von Pro Sieben Sat.1 neue Nahrung bekommen. ire
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