Mediaprint und Verlagsgruppe News gründen eigene Auflagenkontrolle

Freitag, 24. August 2007

In Österreich haben der Mediaprint-Verlag und die Verlagsgruppe News mit der MAK Neu ihre eigene Auflagenkontrolle gegründet. Sie ersetzt die bisherige MAK der Verlagsgruppe News. Der Zusammenschluss der beiden Publisher richtet sich gegen die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK), die gerade die Zahlen für das 2. Quartal 2007 veröffentlicht hat - allerdings ohne die Titel der Mediaprint ("Kurier", "Kronenzeitung") und der Verlagsgruppe News ("News, "Profil", "Woman") "Mit der MAK Neu wollen wir dem Wunsch der Werbewirtschaft nach validen Auflagendaten nachkommen", so Oliver Voigt, Herausgeber und Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe News. Die neue Auflagenkontrolle, die von einer Wirtschaftsprüfungskanzlei erstellt wird, soll auch anderen Verlagen offen stehen. Sie erscheint künftig halbjährlich zum selben Termin wie die ÖAK.

Mediaprint war Anfang 2007 aus der ÖAK ausgetreten. Grund war ein Streit um die Ausweisung der von Wolfgang Fellner herausgegebenen Tageszeitung "Österreich".

Die Verlagsgruppe News, an der Gruner + Jahr zu 56 Prozent beteiligt ist, hatte die ÖAK bereits vor Jahren verlassen und mit der MAK eine eigene Auflagenkontrolle entwickelt. se

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